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05. März 2012

Commerzbank stärkt mit Optimierungsmaßnahme innerhalb der Kapitalstruktur das Core-Tier-1-Kapital um 776 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2012

NICHT ZUR VERBREITUNG IN DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ODER AN PERSONEN AUS DEN USA


  • Hybride, nachrangige und andere Finanzinstrumente im Nominalvolumen von 965 Mio. Euro werden als Sacheinlage gegen Begebung von 360.509.967 Aktien aus genehmigtem Kapital in die Commerzbank eingebracht
  • Transaktion stärkt das harte Kernkapital insgesamt bis Ende 2017 voraussichtlich um rund 1,2 Mrd. Euro nach Steuern
  • Ergebnis der Transaktion zeigt die Attraktivät des Angebots für Investoren, Aktionäre der Commerzbank profitieren von signifikanten positiven Ergebniseffekten in den kommenden Jahren

Im Rahmen der am 23. Februar 2012 beschlossenen Optimierungsmaßnahme innerhalb der Kapitalstruktur hat der Vorstand der Commerzbank mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine Kapitalerhöhung um rund 7 % des Grundkapitals (360.509.967 Aktien) zur Einbringung ausgewählter Wertpapiere als Sacheinlage beschlossen. Bei den zur Einbringung ausgewählten Wertpapieren handelt es sich um von der Commerzbank und weiteren Gesellschaften begebene hybride, nachrangige und andere Finanzinstrumente im Nominalvolumen von 965 Millionen Euro. Goldman Sachs International ("Goldman Sachs") wird im Rahmen eines effizienten Erwerbsprozesses der Kapitalinstrumente als Intermediär der Transaktion die Wertpapiere von qualifizierten Investoren außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika zwecks Umtausch in neue Commerzbank-Aktien erwerben. Joint Dealer Manager für dieses Umtauschangebot waren Citigroup, Commerzbank, Goldman Sachs und HSBC.

Gegen die Einbringung der so erworbenen Finanzinstrumente in die Commerzbank wird Goldman Sachs zudem als Intermediär die für den Umtausch auszugebenden 360.509.967 neuen Commerzbank-Aktien vollständig zeichnen und diese Aktien nach Durchführung und Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister an die betreffenden qualifizierten Investoren weiterreichen. Auf Basis des durchschnittlichen täglichen volumengewichteten XETRA-Durchschnittskurs der Commerzbank-Aktie im Zeitraum vom 24. Februar bis zum 2. März 2012, 15.00 Uhr (MEZ) erfolgt der Umtausch zu einem rechnerischen Preis der neuen Commerzbank-Aktien von 1,9128 Euro je Aktie.

Mit der Transaktion hat die Commerzbank ein günstiges Marktumfeld genutzt, um ihre Kapitalstruktur weiter zu optimieren. Die Transaktion wirkt sich im 1. Halbjahr 2012 positiv in Höhe von 87 Millionen Euro auf das Ergebnis nach Steuern unter IFRS aus und führt zu einer Erhöhung des Core-Tier-1-Kapitals um 776 Millionen Euro. Darüber hinaus wirkt sich die Transaktion bis zum 31. Dezember 2017 infolge von verringerten Kuponzahlungsverpflichtungen (unter der Annahme, dass die Bedingungen für Kuponzahlungen für die jeweiligen Kapitalinstrumente erfüllt sind) auf die nach der Transaktion im Nominalwert reduzierten Kapitalinstrumente und aufgrund bestimmter Bewertungseffekte gemäß IFRS auf einige im Umtauschangebot enthaltene Wertpapiere positiv in Höhe von kumulativ 484 Millionen Euro auf das Ergebnis vor Steuern unter IFRS aus. Letzteres resultiert aus der Neubewertung von Vermögenswerten und Schulden der ehemaligen Dresdner Bank (Purchase Price Allocation), die auch die in der Transaktion enthaltenen Wertpapiere betrifft. Insgesamt stärkt die Transaktion bis Ende 2017 somit voraussichtlich das harte Kernkapital (Core-Tier-1) um rund 1,2 Milliarden Euro nach Steuern.

Die Commerzbank hat mit der erneut erfolgreichen Transaktion bereits die dritte Optimierungsmaßnahme innerhalb der Kapitalstruktur durch den Rückkauf hybrider und nachrangiger Kapitalinstrumente in den vergangenen 13 Monaten durchgeführt. Das Ergebnis dieser Transaktion zeigt zum einen die Attraktivität des Angebots für die teilnehmenden Investoren und das hohe Vertrauen des Kapitalmarkts in die Bank, zum anderen profitieren auch die Aktionäre der Commerzbank von den signifikanten positiven Ergebniseffekten in den kommenden Jahren.

Der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) wird seine Beteiligungsquote an der Commerzbank (25% plus eine Aktie) nach der Transaktion aufrecht erhalten. Dazu wurde vereinbart, dass ein entsprechender Teil der Stillen Einlage des SoFFin aus dem in der Hauptversammlung 2011 geschaffenen bedingten Kapital in 120.169.989 Aktien gewandelt wird.

Im Einzelnen wird die Commerzbank nach erfolgreichem Abschluss der Transaktion folgende hybride Eigenmittelinstrumente, nachrangige Anleihen und andere Finanzinstrumente im Volumen gemäß der nachstehend aufgeführten Tabelle erhalten:

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Über die Commerzbank

Die Commerzbank ist führend bei Privat- und Firmenkunden in Deutschland. Mit den Segmenten Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets, Central & Eastern Europe sowie Asset Based Finance bietet die Bank ihren Kunden ein attraktives Produktportfolio und ist insbesondere für den exportorientierten Mittelstand ein starker Partner in Deutschland und weltweit. Mit künftig rund 1.200 Filialen verfügt die Commerzbank über eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Sie hat rund 60 Standorte in 52 Ländern und betreut fast 15 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden weltweit. Im Jahr 2011 erwirtschaftete sie mit 58.160 Mitarbeitern Bruttoerträge von knapp 10 Milliarden Euro.


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