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15. Juli 2022

Erwartete Ertragsbelastung aufgrund Zins- und Tilgungsstundungen für private Immobilienfinanzierungen bei der polnischen mBank von 210 Millionen bis 290 Millionen Euro – Commerzbank-Ergebnis in Q3 in entsprechender Höhe belastet

Diese Ad-hoc Mitteilung wurde veröffentlicht am 15. Julil 2022 um 15:02 Uhr MESZ.

Heute hat die mBank in Polen angekündigt, dass eine Belastung der Erträge für das dritte Quartal 2022 in Höhe von 1,0 Milliarden bis 1,4 Milliarden polnischen Zloty (aktuell rund 210 Millionen bis 290 Millionen Euro) erwartet wird. Grund hierfür ist ein am heutigen Tag ratifiziertes Gesetz in Polen, das Zins- und Tilgungsstundungen für private Immobilienfinanzierungen ermöglicht. Die genannte Betragsspanne basiert auf der Annahme, dass 60% bis 80% der voraussichtlich berechtigten Darlehensnehmer von den Stundungsmöglichkeiten Gebrauch machen werden.

Das Operative Ergebnis der Commerzbank im dritten Quartal wird erwartungsgemäß in entsprechender Höhe belastet. Die Buchung erfolgt als negativer Ertrag weitgehend (>80%) im „Übrigen Ergebnis aus Finanzinstrumenten“.

Trotzdem erwartet die Commerzbank für das Jahr 2022 weiterhin ein Konzernergebnis von mehr als 1 Milliarde Euro, sofern es nicht zu einer weiteren Verschlechterung der konjunkturellen Lage – auch vor dem Hintergrund der Gasversorgung – kommt und keine wesentliche Erhöhung der Vorsorge für das Schweizer-Franken-Portfolio der mBank erforderlich ist.

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Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen für eine Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukünftigen finanziellen Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Planungen, Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hält, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, insbesondere aufgrund der andauernden europäischen Schuldenkrise, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des Geschäftsmodells, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Änderungen sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

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