Mindeststandards für Palmöl Mindeststandards für Palmöl

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Am Beispiel Palmöl wird deutlich, wie die Commerzbank Nachhaltigkeitskriterien erfolgreich im Kerngeschäft verankert hat: Palmöl ist mit einem Anteil von einem Drittel am globalen Gesamtverbrauch das wichtigste Pflanzenöl. Die stetig wachsende weltweite Nachfrage führt dazu, dass für Palmölplantagen – insbesondere in Indonesien, Malaysia, aber zunehmend auch in Afrika und Südamerika – tropische Wälder gerodet werden. Mitunter werden dabei Ureinwohner ihres Landes beraubt sowie seltene Tier- und Pflanzenarten bedroht.

Die Commerzbank hat dieses Thema frühzeitig erkannt und ist bereits 2007 in direkten Dialog mit den zuständigen Markteinheiten getreten, unter anderem in Singapur. Gemeinsam wurde ein Handlungsrahmen für Palmöllieferungen erarbeitet.

Seit August 2014 ist die Commerzbank als erste deutsche Bank Mitglied des Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO). Damit tragen wir unseren Teil zu einer nachhaltigen Entwicklung des Palmölsektors bei. Als Mitglied des RSPO bekennen wir uns unter anderem zu mehr Transparenz, langfristig ausgerichteter wirtschaftlicher Tätigkeit und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt, natürlichen Ressourcen, Plantagenmitarbeitern sowie betroffenen Individuen und Gemeinden.

Palmölunternehmen, die Kunden der Commerzbank sind, müssen Mitglied im RSPO sein. Sie müssen zudem Informationen darüber bereitstellen, inwiefern sie die nachhaltige Produktion von Palmöl innerhalb ihrer Prozessketten bereits umsetzen beziehungsweise welche Ziele sie diesbezüglich anstreben – etwa durch Zertifizierungen. Erfüllt das Unternehmen eines dieser Kriterien nicht, kann die Commerzbank dieses Unternehmen bei Palmölgeschäften nicht begleiten. Dies ist fest in den Prozessen der Bank verankert.

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